Zitronenwaffeln und Schokoladensoße

Habe ich schon einmal erwähnt, dass ich Zitronen liebe? Sie passen zu so vielem und machen viele Gerichte einfach noch einen Tick spannender. Und eben auch erfrischender.

Gerade deshalb sind Zitronen ja vor allem im Sommer ein gerngesehender Gast, aber genau das ist auch der Grund warum ich jetzt im Winter so Lust darauf habe.

Dieses süße, zitronigsaure Aroma erinnert mich an wärmere Tage und ich genieße die Waffeln in meiner warmen Wohnung unter einer Decke während es draußen windet und regnet.

Man will schließlich immer das was man nicht haben kann, nicht? Aber mit diesen Zitronenwaffeln hole ich mir zumindest ein bisschen Warmwettergefühle zurück.

Kirschen passen auch perfekt dazu.

Für dieses Rezept braucht ihr keine außergewöhnlichen Zutaten, ihr braucht allerdings einen Mixer/Pürierstab/Smoothiemaker oder irgendetwas in der Art, um die Haferflocken klein zu machen bzw. zu mahlen. Oder ihr braucht doch eine außergewöhnliche Zutat, nämlich gemahlene Haferflocken.

Wer jetzt aber weder einen Mixer noch gemahlene Haferflocken und trotzdem Lust auf Waffeln hat, der nimmt einfach entsprechend mehr Mehl 😉

Nehmt aber auf jeden Fall eine Bio-Zitrone, da in diesem Rezept ja auch die Schale verwendet wird.

Ich habe in beiden Rezepten Ahornsirup verwendet, weil ich diesen karamelligen Geschmack sehr gerne mag. Ihr könnt aber auch ein anderes flüssiges Süßungsmittel nutzen oder festen Zucker und dann etwas mehr Flüsigkeit nehmen.

Zitronenwaffeln (ca. 4 belgische Waffeln)

Zutaten:

100g Haferflocken

150g Dinkelmehl (es funktioniert auch mit Weizenmehl)

200ml Kokosmilch inkl. Creme – das entspricht einer halben Dose

100ml Wasser (ich habe einfach Krankwasser genommen und es hat super funktioniert)

1/2 große Bio-Zitrone inkl. Schale

1/2 Pck. Backpulver

4 EL Ahornsirup

Zubereitung:

  1. Die Haferflocken ein paar Sekunden im Mixer mahlen bis eine mehlige Konsistenz entstanden ist
  2. In einer großen Schüssel die Haferflocken, das Mehl, das Backpulver, eine kleine Prise Salz und den Abrieb der halben Zitrone vermischen.
  3. In einem Messbecher die Kokosmilch, das Wasser und den Ahornsirup mischen.
  4. Die Zitrone über der Mehlmischung ausdrücken und dann die flüssigen Zutaten dazu geben und mit dem Handrührgerät kurz rühren. NICHT ÜBERRÜHREN, sonst bindet der Teig nicht so gut.
  5. Mit etwas geschmacksneutralem Öl auf einem Küchentuch – ich habe ein sauberes Baumwolltuch benutzt – das Waffeleisen innen kurz einreiben und es danach einschalten.
  6. Ca. eine Suppenkelle von dem Teig in jeweils eine Form geben und 5 Minuten backen (variiert je nach Waffeleisen) – bei den kleineren Herzwaffeln braucht ihr wahrscheinlich weniger Teig.

Schnelle Schokosoße

Zutaten:

15g Kokosöl

15g Kakao

15g Ahornsirup

1 EL Sojamilch

Zubereitung:

  1. Alle Zutaten in eine kleine Pfanne oder einen kleinen Topf geben und auf kleinster Hitze das Kokosöl schmelzen lassen und alles gut vermischen.
  2. Wenn sich eine homogene Masse gebildet hat, die Hitze ausschalten und die Soße in eine kleine Schüssel füllen.

So das wars schon, wie ihr seht ist das ganze wirklich einfach, geht schnell und schon habt ihr leckere sommerliche (oder winterliche) Waffeln gezaubert.

Schreibt mir doch, wenn ihr sie ausprobiert habt 🙂

„Cheesy“ Hasselback Potatoes

Ich muss zugeben, ich esse echt selten Kartoffeln.

Dabei sind sie regional, günstig, man kann sie so gut wie überall lose, sprich ohne Plastikverpackung kaufen und sie sind wahnsinnig vielfältig. Trotzdem greife ich so selten auf sie zurück. Warum eigentlich?

Aber heute habe ich sie dann doch mal angefasst und diese leckeren „cheesy“ Hasselback Potatoes gemacht. Die sind dabei noch super einfach und machen optisch echt was her, weshalb sie auch für Besuch gut geeignet sind.

Man kann sie mit allen möglichen Dips wie z.B. Selbstgemachtem Hummus oder Guakamole, aber auch einfach mit (veganer) Mayonaise oder Ketchup. Die Kartoffeln selbst sind geschmacklich schon sehr gut, weshalb es gar nicht so viel dazu braucht.

Für mich waren sie auf jeden Fall ein Highlight, was ich ab jetzt definitiv öfter machen werde.

Tipps:

Ich habe sie mit Chilli gemacht, wodurch sie auch angenehm scharf, aber nicht zu scharf waren. Fang am besten mit weniger an und probiere kurz, mehr kannst du immer noch hinzufügen.

Du kannst die Chilliflocken aber auch weg lassen und stattdessen z.B. etwas Oregano oder Thymian nehmen.

Gemischt habe ich die Gewürze in einem Mörser. Je nachdem wie fein deine Hefeflocken sind brauchst du aber keinen dafür.

Meine sind recht grob und wären sonst nicht so gut mit in die Spalten der Kartoffeln geflossen. Auch mit groben geht es wahrscheinlich ohne Mörser, dann würde ich aber die Hefeflocken am Ende drüber geben.

Für die Kartoffeln brauchst du:

  • Kartoffeln, mittelgroß (du kannst auch die ganz großen nehmen, die brauchen dann aber noch 10-20 Minuten länger – sehr kleine würde ich nicht empfehlen)
  • 2-3 Olivenöl
  • 1 TL Chilliflocken (flach oder gehäuft, nach Geschmack)
  • 4-5 flache TL Hefeflocken
  • 1-2 TL Salz (nach Geschmack)
  • frisch gemahlener Pfeffer

Zubereitung:

  1. Ofen auf 200° Ober- und Unterhitze vorheizen.
  2. Die Kartoffeln waschen und eventuell unschöne Stellen rausschneiden.
  3. Dann die Kartoffeln vorsichtig mit einem Messer bis etwas unter die Häfte anschneiden.
  4. Eventuell die Kartoffeln an den Schnitten noch etwas auseinander ziehen, sodass sie leicht geöffnet sind und auf ein Backblech geben.
  5. In einem Mörser Olivenöl, Chilliflocken, Salz und Hefeflocken vermischen und mit dem Mörser zu einer Ölmischung verarbeiten.
  6. Mit einem Pinsel oder (wenn du keinen hast) einem Teelöffel die Ölmischung auf den Kartoffeln verstreichen, sodass alles schön in die Spalten laufen kann.
  7. Die Kartoffeln für 35-40 Minuten in den Ofen geben.
  8. Zum Schluss noch frisch gemahlenen Pfeffer über die Kartoffeln streuen und mit deinen Lieblingsdips (oder pur) genießen.

Lass mir doch einen Kommentar da, wenn dir das Rezept gefallen hat oder du Anmerkungen hast 🙂

Veganes One-Pan Pad Thai

Oh, meine Lieben, heute habe ich ein Rezept für eines meiner absoluten Lieblingsessen für euch. Warum? Es ist spicy, es ist cremig, geht super schnell und braucht nur eine große Pfanne.

Ich weiß ja, die Zeit in der One Pot Gerichte ihren Höhepunkt hatten ist lange vorbei, aber ich finde sie immer noch super. Statt 2 Töpfen nur einen spülen? Immer her damit!

Zudem bin ich aber auch absoluter Nudelfan und liebe die Gewürze der asiatischen Küche. Somit vereint dieses Rezept schon 2 meiner liebsten Dinge.

Und dazu steckt dieses Gericht auch noch voller guter Dinge und ist gerade in den kalten Monaten einfach perfekt, finde ich. Sogar die Farben wärmen bereits beim Ansehen.

Du kannst natürlich auch jedes andere Gemüse und jede andere Hülsenfrucht nehmen, je nachdem was du gerade da hast und worauf du Lust hast.

Hier noch einmal schnell aufgezählt warum du dieses Rezept auf jeden Fall noch ausprobieren solltest. Es ist:

einfach nachzukochen

cremig

one Pot

spicy

schnell gemacht

glutenfrei

variabel

Damit ist es gerade, wenn du den Veganuary ausprobierst, ein gutes Rezept, denn hier vermisst man weder Fleisch noch andere tierische Produkte und es ist mindestens so cremig, wie wenn du mit Sahne gekocht hättest.

Die „exotischen“ Zutaten (Reisnudeln und Thai Curry Paste) bekommst du im Asia Markt, aber auch in größeren Supermärkten. Rote Thai Curry Paste bekommt man tatsächlich sogar bei Penny und im Bio Markt. Reisnudeln sind in den Supermärkten meist in der exotischen Abteilung zu finden.

Bei den Thai Currys aber immer hinten auf die Zutatenliste schauen, denn einige sind mit Garnelenpaste.

Du kannst dieses Rezept natürlich auch ohne Thai Curry Paste oder Reisnudeln kochen, aber gerade die Curry Paste würde ich dir sehr ans Herz legen, denn es ist definitiv eine Investition, die sich lohnt.

Dabei sind die Pasten gar nicht teuer und halten sich wirklich ewig im Kühlschrank.

Wenn du die Reisnudeln ersetzen möchtest, empfehle ich dir diese asiatischen Suppennudeln. Wenn du normale Hartweizenspaghetti nehmen möchtest, solltest du sie vorher vorkochen bis sie fast fertig sind, aber noch ein wenig Biss haben. Dann kannst du sie am Ende an Stelle der Reisnudeln dazu tun.

Dann ist das Gericht allerdings natürlich nicht mehr glutenfrei.

So, okay, jetzt fange ich aber auch mit dem Rezept an.

Zutaten:

1/2 Zwiebel (oder 1 kleinere)

1-2 Knoblauchzehen

etwas Olivenöl (oder anderes Pflanzenöl)

2 Hände voll Brokkoli

1 Paprika

200ml Kokosmilch (eine halbe Dose)

Sojasoße (ein Schuss, ca. 2 EL)

1 geh. TL rote Thai Curry Paste

250g TK Erbsen

125g Reisnudeln

Zubereitung:

  1. Eine große Pfanne auf mittlere Hitze stellen.
  2. Die Zwiebel in kleine Würfel schneiden
  3. Etwas Olivenöl in die Pfanne geben und die Zwiebel schmoren bis sie glasig ist
  4. Den Knoblauch in kleine Stücke schneiden (oder pressen)
  5. Die Paprika in Stücke schneiden
  6. Paprika, Brokkoli und Knoblauch in die Pfanne geben
  7. Kurz schmoren lassen
  8. Die Kokosmilch und 200ml Wasser in die Pfanne geben und einen Schuss Sojasoße dazu geben
  9. Alles kurz aufkochen lassen, dann die Hitze runter stellen
  10. Die Thai Curry Paste unterrühren bis sie sich ganz verteilt hat.
  11. Die Erbsen und die Reisnudeln dazu geben und verrühren
  12. Rühren und die Nudeln immer wieder mit Soße bedecken, bis sie weich sind (ca. 5 Min.)
  13. Und fertig – guten Appetit!

Schreib mir doch einen Kommentar, wenn du es ausprobiert hast. Ich freue mich drauf 🙂